Mitte Juni bin ich mit einer Freundin für einen Städtetrip nach China gereist. Im Vordergrund standen für uns die Metropolen Peking und Shanghai.

Anreise: Mit Emirates geht es ab Düsseldorf via Dubai nach Peking.

Tag 1: Heute steht die „Chinesische Mauer“ auf dem Programm. Mit einem Kleinbus geht es frühmorgens von Peking aus nach „Mutianyu“ – einem für Touristen begehbaren Abschnitt der „Großen Mauer“. Dort angekommen geht es per Seilbahn hinauf zur Mauer. Trotz der Touristenströme können wir den Gang auf der Mauer genießen und das Weltwunder auf uns wirken lassen. Bergab geht es per Rodelbahn!

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Am Abend begeben wir uns auf die „Wangfujing-Street“, eine riesige Einkaufsstraße inklusive Shopping-Mall. Etwas versteckt in einer Seitenstraße findet man eine wunderbare Garküchenstraße. Zwischen roten Laternen und blinkenden Lichtern findet man hier alles Mögliche zu Essen: gegrillte Maiskolben, Suppen, Fleischspieße, caramelisiertes Obst und geröstete Insekten.

Tag 2:  Der Tag beginnt mit einem Besuch in der „Verbotenen Stadt“. Vor einem Besuch sollte man sich über die Touristenmassen (meist asiatische Touristen) im Klaren sein. Trotz dieser Massen muss man nicht lange Warten. Die Sicherheitsvorkehrungen sind in China etwas strenger. Ob Metro, Museum oder Sehenwürdigkeiten, immer werden Rucksäcke gescannt und man muss durch einen Personenscanner. Am Eingang haben wir uns einen Audio-Guide geliehen, der uns durch die gesamte Anlage führt. Mein Fazit: Die „Verbotene Stadt“ ist ein Muss für jeden Pekingbesucher.

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Wie schon am ersten Abend führt uns der Hunger wieder in die Garküchenstraße. Anschließend bummeln wir über die Einkaufstraße und lassen uns mal hier und mal dorthin treiben. Generell sollte man immer dort essen, wo man die meisten Einheimischen trifft. Dort kann es nur gut sein :-)

Tag 3: An diesem Tag gehen wir ins Nationalmuseum. Hier erhalten wir einen guten Einblick in die chinesische Geschichte. Sehr interessant ist auch die Austellung über den „Opiumkrieg“.

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Anschließend gehen wir zum „Tian` anmen-Platz“, besser bekannt als „Platz des himmlischen Friedens“. Der Platz wird im Westen von der „Großen Halle des Volkes“ und im Osten vom Chinesichen Nationalmuseum begrenzt. Hier sind wir die Touristenatraktion: Viele Fragen uns, ob man von uns ein Foto machen darf. Na klar 😉

Gegen Nachmittag fahren wir mit der Metro zu den sogenannten „Hutongs“. Hutongs sind die traditionellen Gassenviertel von Peking. Hier bekommt man einen Einblick in längst vergessene Zeiten. Zwischen den Hutongs bieten sich allerlei Shoppingmöglichkeiten.

Wir haben recht viele Strecken mit der Metro zurück gelegt. Das System ist einfach und die Fahrkartenautomaten sind auf englisch. Zudem ist Metrofahren sehr günstig.

Tag 4: Unsere Reise geht weiter: Mit dem Schnellzug geht es in 5 Stunden von Peking aus nach Shanghai. Die Zugtickets sollte man unbedingt im Vorfeld kaufen, denn die Schnellzüge sind sehr beliebt und recht schnell ausverkauft!

In Shanghai angekommen geht es mit dem Taxi zum Hotel. Auch Taxifahren ist recht günstig (15 km kosten ca. 9 Euro). Allerdings sollte man immer in autorisierte Taxen steigen. Unser Hotel befindet sich direkt an der „Nanjing-Road“, der bekanntesten Einkaufstraße von Shanghai. Hier ist alles überdemensional, überall blinkt und blitzt es. Von überall her hört man Musik. Für Shoppingverrückte ist diese Straße ein Muss!

Wir laufen einmal die Straße runter und kommen am „Bund“ raus. Der „Bund“ ist eine Uferpromenade am westlichen Ufer des „Huangpu-Flusses“ gegenüber der Sonderwirtschaftszone „Pudong“. Bei guten Wetter hat man von hier eine fantastischen Blick auf die Wolkenkratzer von Pudong. Auf jeden Fall in der Dunkelheit bewundern!

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Tag 5: Mit der Metro geht es zum „Jing’an-Tempel“. Der Tempel zählt zu den bedeutendsten buddhistischen Sakralbauten in China.

Anschließend geht zurück Richtung „Bund“. Bei einer einstündigen Schifffahrt auf dem „Huangpu-Fluss“ genießen wir den Ausblick von der Wasserseite aus.

Gegen Nachmittag machen wir uns auf Richtung „Old Town“. Absolut empfehlenswert! Zwischen alten Prachtbauten kann man (natürlich) Shoppen und Essen. Zudem findet man hier das „Huxinting Teahouse“. Es ist das älteste Teehaus der Stadt und liegt mitten in einem Teich. Man erreicht es nur über eine Zickzackbrücke.

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Tag 6: Unser letzter Tag! Vormittags besuchen wir den „Stadtgott-Tempel“ („Chenghung Miao“). Die Anlage an sich ist eher klein, aber sehr schön und klassisch angelegt.

Von dort aus geht es zum „Yu-Garten“. Der Garten liegt in „Old Town“. Zwar waren wir am Vortrag bereits in „Old Town“, aber uns wurde empfohlen den Garten vormittags zu besuchen. Dann ist es wesentlich ruhiger als am Nachmittag. Man schlängelt sich durch das Garten-Labyrinth und genießt diese Oase der Ruhe mitten in der Stadt.

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Gegen Nachmittag geht es für uns durch den „Sightseeing-Tunnel“ (Fahrt mit einer unterirdischen Bahn) rüber nach Pudong. Der Tunnel ist relativ teuer (ein Weg ca. 10 €) und für Kinder bestimmt schön (poppige Licht- und Schallspiele), aber man kann sich das Geld sparen und lieber mit der Metro fahren. In Pudong angekommen bestaunen wir den weltberühmten Fernsehturm „Oriental Pearl Tower“. Wir entscheiden uns aufgrund der Wetterlage und dem tief hängenden Smog gegen einen Besuch der Aussichtsplattform im 88. Stock.

Tag 7: Wir nehmen Abschied von China. Via Dubai geht es mit Emirates zurück nach Düsseldorf. Wir sind immer noch total überwältigt von den vielen Eindrücken und können eine Reise nach China nur empfehlen.

 

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