Reiseinfos La Palma

La Palma: La Isla Bonita gilt als Schönste Kanarische Insel

Fantastischen Strandurlaub können Besucher der kanarischen Insel La Palma machen. Das Klima der nordwestlichsten Kanareninsel ist angenehm mild, aber dennoch sonnig. Die beste Reisezeit ist in den Sommermonaten, da die Temperaturen dann bei maximal 24 bis 25 Grad liegen und es nur ein- bis zweimal im Monat regnet. Die Insel ist aufgeteilt in zwei Klimazonen. Der Norden überzeugt mit wunderschönen, immergrünen Pflanzen, wogegen im Süden faszinierende Vulkanlandschaften zu finden sind. Auch an Wäldern mangelt es nicht: die Kiefernwälder begeistern jedes Mal aufs Neue. Zu den von der UNESCO geschützten Grünanlagen zählen der großartige Lorbeerwald „Los Tilos“ sowie das Biosphärenreservat, die beide im Norden La Palmas zu finden sind.

Natur pur

Atemberaubende Natur

La Palma, von den Einwohnern auch „La Isla Bonita“ (Die schöne Insel) genannt, ist die fünftgrößte Insel der Kanaren. Auf der Insel gibt es rund 70 Pflanzenarten, die nur hier vorkommen. Außerdem ist La Palma ein Biosphärereservat und soll laut der UNESCO neben Bora Bora und Jamaica zu den drei schönsten Inseln der Welt zählen. Ein weiteres Highlight ist der Sternenhimmel, der hier so hell erstrahlt wie sonst fast nirgendwo. Wer den Sternenhimmel besonders klar sehen möchte sollte eine Wanderung auf den Roque de los Muchachos unternehmen. Er ist der höchste Berg von La Palma und durch die Lage über den Wolken, kann man oben immer einen sternenklaren Himmel bewundern.

Für diejenigen, die ein Herz für Tiere haben, bietet die Insel eine wundervolle Vielfalt. Von Geckos über einheimische Krähen- und Vogelarten bis zu Seeigeln und Schmetterlingen ist alles anzutreffen. Ganz besonders im Winter hat man die einmalige Gelegenheit, die Zugvögel zu beobachten, die die kalte Jahreszeit hier verbringen. Auch die kulinarischen Köstlichkeiten überzeugen. Eine typische Spezialität sind die kleinen Salzkartoffeln, deren Salz für die Kruste in den Salinen gewonnen wird. Dazu reicht man eine sehr schmackhafte „Mojo-Sauce“ – entweder in grün, „Mojo Verde“, oder in Rot, „Mojo Rojo“. Beides ist sehr zu empfehlen.

Architektonische Meisterwerke

Außerdem gibt es auf der Insel viel zu entdecken. So sind hier in großer Anzahl architektonische Meisterwerke zu finden. Zum Verweilen lädt etwa der „Plaza las Glorietas“, ein mit wunderschönem Mosaik verzierter Platz in Las Manchas, seine Gäste ein. Es bietet sich ein unvergesslicher Ausblick über die Landschaft. Wer Relikte der palmerischen Vergangenheit bewundern möchte, ist in den alten Herrenhäusern genau richtig. Ein sehr schönes und gut erhaltenes Exemplar befindet sich in Los Llanos. Es nennt sich „Casa Sotomayor“ und ist das älteste, in traditionellem Stil erschaffene Gebäude der Insel. Besucher sind vor allem von dem wunderschön erhaltenen, in Barock gebauten Tor begeistert.

Einblicke in die Inselgeschichte

Das Observatorium  auf dem  Roque de los Muchachos

Auf Grund der Lage über den Wolken steht seit 2007 das modernste und größte Weltraum-Spiegelteleskop Europas auf dem Roque de los Muchachos, dem höchsten Berg La Palmas. An einigen Tagen im Jahr öffnet das Observatorium auch für Besucher seine Türen, sodass man Einblicke in die Forschungsarbeit bekommt. Man sollte jedoch ein Observatorium nicht mit dem Planetarium verwechseln, denn hier wird nur Grundlagenforschung betrieben, weshalb vor allem Studenten und Hobby-Astronomen die Tage der offenen Tür nutzen. Aber so oder so: Eine Wanderung auf den Roque de los Muchachos ist eines der absoluten Highlights für Inselbesucher, da der Blick über die Wolken und den klaren Sternenhimmel einzigartig sind.

Wer sich für Geschichte interessiert, sollte unbedingt die „Guanchenhöhle“ in der Nähe von La Zarza besuchen. Die im letzten Jahrhundert entdeckten Wandmalereien im Inneren des Hohlraumes geben bis heute Rätsel über den Ursprung auf. In Rot gehalten, sind sie an den Wänden sehr gut sichtbar und werden von Besuchern bis heute bewundert. Das Alter wird auf ca. 2.000 Jahre geschätzt. Ein weiteres beliebtes Ziel ist der „Belmaco-Parque“, der kleinere Figuren und Relikte der Ureinwohner, der Guanchen, präsentiert. Touristen haben hier die Chance, ein Stück Inselgeschichte zu sehen und zu erleben. Auch Museumsfans werden auf La Palma glücklich. Sowohl im „Inselmuseum“ als auch im „Archäologiemuseum“ in Benahoarita Los Llanos haben sie die Möglichkeit, einzigartige Artefakte der vergangenen Jahrhunderte zu sehen.

Strand und Prozessionen

Wellengang auf La Palma

Aktivurlauber kommen auf La Palma nicht zu kurz, denn ideale Windverhältnisse und ganzjährig milde Wassertemperaturen machen die Insel zum Surf- und Segelparadies. Im Sommer versammeln sich die Surfer meist am Playa los Nogales und in den Wintermonaten am Playa Nueva. Auch Tauchgänge sind ,durch den vulkanischen Ursprung der Insel, zu empfehlen, da es dadurch einzigartige Lavastein-Formationen, große Grotten und Steilwände unter Wasser zu entdecken gibt.

Für all diejenigen, die lieber Strandurlaub machen, bieten sich rund um diese Stadt genügend Gelegenheiten. Fantastische Sandstrände und blaues Meer laden zum Entspannen und Abschalten ein. Dort werden Alltagssorgen schnell vergessen. Religiöse Zeremonien erleben Urlauber in der Kirche „Nuestra Senora de las Nieves“. Die Kathedrale, die im gleichnamigen Dorf zu finden ist, wurde zu Ehren der „Heiligen Jungfrau von Las Nieves“, der Schutzpatronin der Insel, erbaut. Alle fünf Jahre finden atemberaubend schöne Feierlichkeiten und eine einwöchige Prozession für sie statt. Dabei wird eine Statue der Mutter Gottes bis in die nahe gelegene Hauptstadt Santa Cruz getragen, während die Menschen in traditionellen Gewändern tanzen und feiern. Dieses Erlebnis wird Touristen in sehr schöner, unvergesslicher Erinnerung bleiben. Die Kirche an sich besticht durch ihre schlichte Schönheit.
Auf La Palma findet jeder das Passende für sich, da die Insel, trotz ihrer überschaubaren Größe, über ein reichhaltiges touristisches Angebot verfügt.

Beliebteste Orte

Santa Cruz de la Palma

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Die Hauptstadt der kanarischen Insel La Palma verzaubert mit einer wunderschönen Altstadt, deren Kern zu einem kunsthistorischen Baudenkmal erklärt worden ist. Hier steht auch das nationalhistorische Denkmal: die Festung Castillo de Santa Catalina, die von dicken Steinmauern umgeben ist. In der Umgebung gibt es auch einige Badeorte, so ist für jeden etwas dabei.

Puerto Naos

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Was Badeorte angeht ist Puerto Naos das Hauptziel der Insel. Mit seinem wunderschönen schwarzen Sandstrand begeistert der Ort die Urlauber schon seit Jahren. Im Zentrum des Ortes befindet sich eine Strandpromenade mit vielen guten Unterhaltungs- und Einkaufsmöglichkeiten – ein faszinierender kleiner Ort an der Westküste der kanarischen Insel La Palma.

Fragen und Antworten

Welche Fluggesellschaften fliegen nach La Palma?

Wer seinen Urlaub auf La Palma verbringen möchte, sollte sich vorab informieren, welche Fluggesellschaften das Reiseziel ansteuern. In der Regel sind Flüge nach La Palma von Düsseldorf, Frankfurt, München, Berlin und Stuttgart aus möglich. Dabei haben die Fluggesellschaften Germania, Air Berlin und Condor Flüge von Deutschland nach La Palma im Angebot. Wer auch von Brüssel aus starten würde, kann zudem mit Thomas Cook Belgium nach La Palma fliegen. Von Amsterdam aus fliegt Transavia die Insel an. Bei Germania ist zu berücksichtigen, dass die Buchung des Fluges nach La Palma nur über Schauinsland Reisen oder Flugpoint möglich ist.

Wie heißt der Flughafen auf La Palma?

Der Flughafen von La Palma trägt den Namen Flughafen Santa Cruz de La Palma und ist ein internationaler Flughafen, der etwa von Deutschland aus nahezu täglich angeflogen wird. Der ICAO-Code lautet GCLA, der IATA-Code SPC. Er befindet sich etwa acht Kilometer südlich von Santa Cruz de La Palma und wurde bereits am 15. April 1970 eröffnet.

Gibt es einen Golfplatz auf La Palma?

Nein, derzeit gibt es noch keinen fertig gestellten Golfplatz auf La Palma. Allerdings sind mehrere Golfanlagen in Planung oder bereits im Bau. Diese mussten sich gegen massive Bürgerproteste durchsetzen und es bleibt abzuwarten, wann die ersten Golfplätze auf La Palma ihre Pforten öffnen werden.

Wie groß ist La Palma?

Die Insel La Palma ist eine der kleinsten Kanarischen Inseln und umfasst lediglich eine Fläche von 726 Quadratkilometern. Die Insel ist 47 Kilometer lang und 28 Kilometer breit. Allerdings konnte sie in die Höhe wachsen, etwa mit dem Roque de los Muchachos, dem höchsten Berg der Insel, der immerhin 2.426 Meter hoch ist. 87.000 Menschen leben auf der Kanareninsel, so dass sie recht bevölkerungsreich im Vergleich zu den kleineren Inseln La Gomera (23.000 Einwohner) und El Hierros (11.000 Einwohner) ist.

Wie heißt die Hauptstadt von La Palma?

Die Hauptstadt von La Palma heißt Santa Cruz de La Palma und ist gleichzeitig Standort des internationalen, gleichnamigen Flughafens der Kanareninsel. Allerdings ist Santa Cruz de La Palma nicht die größte Gemeinde der Insel. Diese stellt Los Llanos de Aridane dar.

Kann man auf La Palma schnorcheln?

Ja, auf La Palma bieten sich zahlreiche Orte zum Schnorcheln an. Kinder und Anfänger in diesem Sportbereich sind vor allem in der Bucht von Los Cancajos bestens aufgehoben. Sie ist besonders gut vor Wellenbrechern geschützt und bietet auf La Palma ein sehr sicheres Schnorchel-Erlebnis. Generell darf in der Bucht nicht geangelt und gefischt werden, so dass sich eine Vielzahl der Meeresbewohner beobachten lässt.

Grundsätzlich können Sie bei Ihrem Urlaub auf La Palma aber an fast allen Stränden schnorcheln. Lediglich in den Wintermonaten ist das Baden im Westen nicht erlaubt, so dass auch das Schnorcheln nicht möglich ist. Neben Los Cancajos, wo ganzjährig geschnorchelt werden kann und sogar der Bootsverkehr untersagt ist, bietet sich Puerto Naos zum Schnorcheln auf La Palma an. Allerdings können hier hohe Wellen auftreten, was bei Anfängern schnell Frust aufkommen lässt.

Ratsam ist es auch, sich an und neben den kleinen Stränden der Insel umzusehen. Dort gibt es ebenfalls schöne Schnorchelmöglichkeiten, wobei Sie sich aber stets vorab über das aktuelle Wetter auf La Palma informieren sollten. Oftmals werden auch Bootstouren als Schnorchelausflüge angeboten. Allerdings gibt es vor La Palma keine Riffe, die zum Schnorcheln einladen, so dass sich diese Ausflüge nur bedingt lohnen.

Kann man auf La Palma surfen?

Ja, natürlich kann man auf La Palma auch surfen, wenngleich dieser Wassersport auf der Insel nicht allzu weit verbreitet ist. Je nach Jahreszeit eignen sich unterschiedliche Regionen zum Surfen auf La Palma. In den Sommermonaten bieten sich vorwiegend im Osten interessante Wellen, im Winter dagegen ist der Westen beliebter bei Surfern. Besonders der Playa de los guirres im Westen der Insel ist für Surfer interessant, wurden hier doch sogar schon kanarische Meisterschaften und Qualifikationen im Surfen abgehalten.

Für absolute Anfänger kann auch ein Trip nach Los Cancajos interessant sein, sofern die Wellen gut stehen. Eine allzu große Herausforderung stellen diese aber nicht dar. Am Playa Nogales, der nur 20 Minuten von der Inselhauptstadt entfernt liegt, bieten sich dagegen schon bedeutend bessere Möglichkeiten für Surfer auf La Palma. Allerdings fällt die Bodenformation steil ab, so dass lange Wellenritte nur selten möglich sind. Zu beachten ist außerdem, dass die Strömung mitunter sehr kräftig ausfallen kann, was in der Vergangenheit schon häufiger zu Unfällen geführt hat.

Im Westen sind neben der Playa de los guirres auch der Playa Nueva, El Remo bei Puerto Naos und der Zamara-Strand interessant für Surfer. Gerade im Winter sind hier ansehnliche Wellen zum Surfen zu beobachten, doch hält das Vergnügen in der Regel nur kurz an.

Wie kommt man nach La Palma?

Wer seinen Urlaub auf der Kanareninsel La Palma plant, hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten für die Anreise: Man kann den Flieger nehmen und braucht von Deutschland aus rund vier Stunden, bis man auf La Palma landen kann oder man fährt die Insel mit dem Schiff an. Ebenfalls kann man einen Flieger nach Teneriffa nehmen und dann mit der Fähre weiter nach La Palma reisen. Das hat einen Kostenvorteil, denn die Flüge nach Teneriffa sind oft etwas preiswerter. Alternativ zur Fährüberfahrt kann man sich auch für den Umstieg auf ein kleineres Flugzeug zur Anreise nach La Palma entscheiden.

Mit dem Schiff gelingt die Anreise allerdings nicht von Deutschland aus, sondern nur vom spanischen Festland. Die Schiffsreisen dauern aber in der Regel mehr als einen, teils sogar mehrere Tage, was man vor der Buchung unbedingt berücksichtigen sollte.

Wie ist das Wetter auf La Palma?

Vor der Reise nach La Palma wollen Urlauber natürlich wissen, mit welchem Wetter sie auf der Kanarischen Insel rechnen müssen. Kurz vor der Abfahrt kann man sich über die aktuellen Wetterdienste informieren. Wer jedoch lange im Voraus buchen will, sollte die Klimatabelle für La Palma nutzen. Sie basiert auf den tatsächlichen Temperaturen der letzten Jahre und zeigt deutlich, dass auf La Palma ganzjährig angenehmes Wetter herrscht.

Die Temperaturen sinken nicht unter 13 Grad Celsius im Tiefstwert und überschreiten die Marke von 27 Grad Celsius ebenfalls kaum. Die wärmsten Monate auf der Insel sind Juni bis Oktober, wo durchschnittliche Höchsttemperaturen von 25 bis 27 Grad Celsius erreicht werden. Die Tiefsttemperaturen liegen in dieser Zeit bei 18 bis 20 Grad Celsius.

Auch was die Sonnenwahrscheinlichkeit angeht, kommen Sonnenanbeter auf La Palma voll auf ihre Kosten. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer im Juni und Juli liegt bei zehn Stunden, selbst im Dezember und Januar werden noch fünf Sonnenstunden pro Tag erreicht. Allerdings häufen sich die Regentage in den Wintermonaten, sie belaufen sich auf neun bis zehn Regentage pro Monat von November bis Januar. Im August regnet es so gut wie nie, von Mai bis Juli und im September ist ebenfalls nur ein Regentag pro Monat üblich.

Wie teuer sind Flüge nach La Palma?

Ein Flug nach La Palma lässt sich preislich kaum eingrenzen. Abhängig sind die Kosten für den Flug unter anderem von der Fluggesellschaft, von der Flugdauer und dem Abflughafen. Wer sich beispielsweise für Vueling – Iberia entscheidet, erhält den Hin- und Rückflug für ca. 516 Euro. Dabei muss jedoch ein Stopp eingelegt werden, so dass die gesamte Reisezeit mehr als 17 Stunden beträgt.

Etwas teurer ist der Flug nach La Palma mit Condor, wo etwa 530 Euro fällig werden. Dafür handelt es sich um einen Nonstop-Flug, der nur vier Stunden und 45 Minuten, ausgehend von Frankfurt, dauert. Besonders günstig bieten Air Europa und Binter Canarias den Flug nach La Palma an. Für Hin- und Rückflug werden 396 Euro fällig. Allerdings werden zwei Zwischenstopps eingelegt, wodurch die Reisedauer knapp 17 Stunden beträgt. Mit Iberia und Lufthansa ist man dagegen recht teuer, da hier über 1.100 bis hin zu 1.900 Euro bei sehr langen Flugzeiten anfallen.

Wo liegt La Palma?

Die Insel La Palma gehört zu den Kanarischen Inseln und liegt damit im Atlantischen Ozean. Sie ist allerdings die nordwestlichste Insel der Kanaren. Ebenso wie Lanzarote beispielsweise gehört La Palma zu Spanien, obwohl die Entfernung zum spanischen Festland mehr als 1.300 Kilometer beträgt. Rein geografisch betrachtet müsste man La Palma deshalb eher dem afrikanischen Kontinent zuordnen, beträgt die Entfernung zwischen der marokkanischen Küste und der Insel doch nur 417 Kilometer.

Zu welchem Land gehört La Palma?

La Palma gehört, ebenso wie die übrigen Kanarischen Inseln zu Spanien, obwohl die Entfernung zum spanischen Festland mit über 1.000 Kilometern mehr als doppelt so groß ist, wie die Entfernung zum afrikanischen Kontinent. Als drittkleinste der Kanarischen Inseln ist also auch La Palma spanisch und die spanische Sprache ist somit Landessprache.

Karte

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