Reiseinfos Menorca

Menorca: Das Urlaubsparadies fernab vom Massentourismus

Die zweitgrößte Insel der Balearengruppe ist ein Urlaubsparadies fernab vom Massentourismus. Auf Menorca erlebt man das Flair spanischer Tradition und Geschichte inmitten intakter NaturFast die Hälfte der Insel steht unter Naturschutz, seitdem die UNESCO sie zum Biosphären-Reservat erklärt hat – deutlich erkennbar an den vielen versteckten Strandbuchten und ursprünglichen Landschaften. Die langen, unverbauten Sandstrände sind ein ideales Urlaubsparadies für Familien mit Kindern. Aber Menorca hat nicht nur saubere Strände, sondern auch wunderschöne Häfen, eine traditionelle Architektur sowie eine atemberaubende Flora und Fauna vorzuweisen. Vor allem besticht die Insel durch ihre abwechslungsreichen Küsten: zum einen felsige Teile im Norden, zum anderen Endlosstrände im Süden.

Reizvolle Urlaubsorte mit Tradition und Charme

Leuchtturm

Der Leuchtturm am Cap de Favaritx liegt an der Nordspitze Menorcas, welcher 1922 erbaut wurde. Der Grund für den Bau war die vorher mangelhafte Beleuchtung dieser Gegend, weshalb es dort zu vielen Schiffsunglücken kam.Das schlimmste Unglück geschah 1910, als ein Dampfer in die Klippe fuhr und alle Passagiere, außer einer, ums Leben kamen. Zu der Lage des Turms: Er liegt auf einem Felsvorsprung aus grau-schwarzem Schiefer, auf welchem man Fossile Überreste verschiedener Schalen- und Meerestieren finden kann. Nur wegen des Leuchtturms allein lohnt sich die Fahrt dorthin nicht, jedoch ist der Ort bei stürmischem Wetter ein echtes Erlebnis.

Von Mahon, der Hauptstadt Menorcas ausgehend, liegen die nächstgelegenen Urlaubsorte im Südosten der Insel. Zunächst trifft man auf das menorquinisch geprägte S´Algar, eine der ältesten Urbanisationen der Insel. Hier ist das Wassersportangebot groß, denn die Südostküste ist ein lohnendes Tauchrevier. Orte wie die südlicher gelegenen Buchten Punta Prima und Son Bou, begeistern vor allem Familien durch den flach ins Meer abfallenden Strand, welcher an eine atemberaubende Dünenlandschaft nahe dem Naturschutzgebiet angrenzt. Einige Kilometer weiter westlich liegt der lebhafte Ort Cala Galdena, der von pinienbewachsenen Felsen umschlossen ist. Diese Bucht bietet gute Wassersport-, Unterhaltungs- und Einkaufsmöglichkeiten und die Umgebung ist geradezu ideal für Spaziergänge. Am südwestlichen Ende der Küste erreicht man dann eines der großen Touristenzentren Menorcas: die Städte Son Xoriguer und Cala n’Bosch bilden beinahe eine Einheit und laden mit einem Yachthafen, der Strandpromenade und den zahlreichen Geschäften und Restaurants zum Bummeln und Verweilen ein.
Weiter westwärts befinden sich die Tauchparadiese Cala Blanca und Cala Santandria, welche mit felsigen Buchten und kleinen Sandstränden locken. Unweit dieser Region liegt Ciutadella, die im Landesinneren gelegene, zweitgrößte Stadt der Insel. Auch diese bietet zahlreiche Unterhaltungs- und Einkaufsmöglichkeiten. Wenig touristisch erschlossen hingegen ist der raue Norden. Die Anlage „Son Parc“ zeichnet sich jedoch durch eine gepflegte Strand- und Dünenlandschaft sowie durch einen Golfplatz aus.

Die menorquinische Küche: einfach und deftig

Die menorquinische Küche ist ebenfalls sehr erwähnenswert. Im Vergleich zur mallorquinischen Küche ist sie einfacher und deftiger. Menorca verfügt darüber hinaus über eine besonders lange Käsetradition und wird vor Ort nach alten Prinzipien hergestellt.

Viele Zeugnisse einer langen Geschichte

Menorca weist viele Zeugnisse einer langen Geschichte auf – unter anderem zahlreiche Wachtürme, Höhlen und Grabstätten aus dem 2. Jahrtausend vor Christus. Die Bauweise lässt den englischen Einfluss nicht verkennen, denn Menorca war lange Zeit ein Flottenstützpunkt der Briten. Auch kulturell bietet die Balearen-Insel einiges. Insbesondere im Sommer zeugen viele Galerien, Ausstellungen und Museen von der Geschichte der Insel. Zum Mittanzen laden Musikfestivals in Mahon und Ciutadella ein. An über zahlreichen Stellen der Insel sind zudem Baudenkmäler und prähistorische Ausgrabungsstätte zu finden; sie nennen sich Navetas, Taulas und Talayots.

Unser Fazit: Urlaub auf dieser Insel bedeutet Urlaub für jedermann: Strandurlauber, Familien, Sonnenanbeter, Naturliebhaber, Sportler und Hobby-Archäologen. Kurzum, Menorca ist ein Eldorado für alle.

Beliebteste Orte

Son Bou

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Ein fast 3 Kilometer langer Sandstrand und die angrenzende Dünenlandschaft bilden das Bild des Urlaubsparadieses Son Bou. Direkt hinter dem Küstenabschnitt befindet sich ein großes Feuchtgebiet mit einer bunten Flora und Fauna, welches sich sehr gut für einen Ausflug eignet.

Mahon

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Die lebhafte Inselhauptstadt Mahon zeichnet sich vor allem durch ihr unverwechselbares maritimes Flair aus. Sehenswert ist der Hafen von Mahon, der größte Naturhafen Europas. Zahllose Cafés und Restaurant laden zum Flanieren und Genießen ein.

Cala’n Bosch

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An der Südwestspitze Menorcas gelegen bietet das beliebteste Urlaubsziel der Insel einen langen, flach abfallenden Sandstrand, bei dem grenzenloser Badespaß garantiert ist. Das Angebot an Wassersportaktivitäten und abendlicher Unterhaltung ist vielseitig und lässt keine Urlaubswünsche offen.

Karte

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